The Crazy Gang – Wimbledon FCs Aufstieg und nowadays

Plough Lane, im Südwesten Londons, wurde in den Jahren 1977 bis 1988 Zeuge zahlreicher Trainingseinheiten des Wimbledon FC, auch bekannt unter dem Namen “ The Crazy Gang“. Der 10-jährige Zeitraum gilt als Erfolgsgeschichte des Vereins und endete mit einem Sieg in der zu der Zeit höchsten 1. Englischen Fussballliga gegen Liverpool im FA Cup am 14. Mai 1988. Die Trophäe wurde Märchenhaft durch Prinzessin Diana überreicht.

Playing hard – eating low

Erstmalig erlangte der Verein nationale Bekanntheit im Jahre 1963 mit 4 Toren im Wimbledon Stadium im Amateur Cup Final. Doch die Erfolgsgeschichte mit einem spektakulären Aufstieg in die First Division, waren mit überragendem Enthusiasmus und renitentem Teamgeist verbunden. Junge Spieler, die gern Mal Dampf abliesen. Dabei bot „Little Wimbledon“, nicht nur Teamassistenten in einem als most-run-down bekannten Stadion eine tägliche Aufgabe. Auch die Teamplayer galten als schlecht bezahltetes Kader seiner Zeit. Jedoch eine unstoppable fighting unit die aus freien Transfers stammte. Teilzeitspieler mit einem Durchschnittseinkommen von 100 Pfund pro Woche.

To come on strong – Manierenlos und doch leistungsstark

Sie wollten es wahrscheinlich letztlich nicht. Man galt als unterhaltend und skruppelos. Teammanager und Squad Dave „Harry“ Bassat und „Mr Versatile“ Wally Downes, zunächst Field Player, nutzten Ihre Zeit um diese Mannschaft zum taktischen und methodischen Phänomen in der englischen Fussballgeschichte zu führen. Das grosse Banquette neben Liverpool, Manchester United und Arsenal war das Ziel. Doch man wusste, internationale Stars können nicht aufgrund Ihrer Spielfähigkeiten geschlagen werden als vielmehr mit charakterstarken und teamfähigen Spielern herausgefordert werden, die sich mit diesen Ideen identifizieren konnten.

Playing local – going abroad

Der Wimbeldon FC galt als gut geführter Club, der mit seinen Mitteln und Gegebenheiten wirtschaftet. Das pre-saisonale Training fand dabei nicht nur in der bekannten Heimat statt. Ein Minibus transportierte die Mannschaft in unterschiedliche Trainingscamps und es wurde teilweise bis zu dreimal am Tag trainiert. Den Weg in die Football League ermöglichte Allen Batsford nach einem Score von 63 Points im Southern League Cup im Jahre 1977. Die Entscheidung fiel am 17. Juni 1977 im Café Royal in London mit 27 Stimmen. Der Ruf eilte voraus: „Good Team for a Cup shock.“. Im direkten Spiel, mit Entschlossenheit, Zielsetzung und Anpassungsfähigkeit niemals einen Teamkameraden im Stich lassen.

Der Mannschaftsgeist – Zugeständnis/ Zugehörigkeit / Integrität

In England, als Mutterland des Fussballs, geht es im Club selbst nicht nur ums gewinnen, die Entwicklung und die Errungenschaften oder Style. Der Verein lebte durch die Zusammengehörigkeit, das Gemeinschaftsgefühl und auch einer individuellen Entwicklung ohne sinnlos Geld für Spielertransfers auszugeben. Letztlich die optimalste Spielerposition ohne jegliche Hierarchie. Das Ergebnis eine Tally mit 173 Toren in 46 Spielen.

Comeuppance – To have a bit of the edge

11 Londoner Vereine spielen in professionellen Ligen, darunter der unter der heutigen Formation bekannte AFC Wimbledon in der League One unter Trainer Wally Downes. 6 Mal erreichte der Verein einen Aufstieg. Neuesten Ankündigungen zufolge ist eine Rückkehr in eine neu erbaute Plough Lane vorgesehen. Die zur Aufstiegszeit bekannt gewordenen Auffälligkeiten führen heute vielmals zur Roten Karte und dennoch beabsichtigt man erneut Geschichte zu schreiben. Ein bounce Back ohne den wilden Mann Charakter.

Author: wm-live wm-live

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